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Bürgergarde Gengenbach e.V.; D-77723 Gengenbach
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  • 1246 - 1848 - Fortsetzung 1

    Besondere Aufmärsche waren nur an großen Festen zu sehen, wobei aus der mittelalterlichen Zeit zu nennen sind: Der Schwörtag, der Feiertag der Zünfte im Juni, der Georgs-Markt im Frühjahr und Martini Martkt im Spätjahr, dann die kirchlichen Feiertage:Korpus-Christi (Fronleichnam), St. Jacobi und St. Anna im Juli, St. Katharinentag am 28.11. An letzterem Tag wurde auch die Wahl des Stettmeisters im Grossen Rat durchgeführt, der zugleich wie bereits schon erwähnt zugleich der Kommandant der Bürgerwehr war.  

    In den alten Ratsprotokollen des 15. und 16. Jahrhunderts ist von Uniformen noch nichts erwähnt, doch ist aus den Aufzeichnungen zu entnehmen, dass die Bürger beim Wachdienst neben Bandolier und Säbel bestimmte Abzeichen trugen. Lediglich der Hut war von einheitlicher Form, der mit einem Federbusch geziert  war.

    Außer der Bürgerwache hatten nur noch die Ratsherren das Recht, geschmückte Hüte zu tragen Der Hut galt als das Symbol der Macht, der Federbusch war das Zeichen der Freiheit. Jeder geschmückte Hut musste von der Bürgerschaft gegrüsst werden, gleichgültig wer sein Träger war.

    Im Jahre 1607 begehrte die „Schützengesellschaft“ ein neues Schützenhaus. Der Kommandant wurde Schützenmeister genannt. Durch den Sieg über die Franzosen am Annatag 1687 wurde dieses Fest als besonderer Feiertag der Bügermiliz begangen.

    In der Zeit von 1618 – 1648, während dem 30-jährigen Krieg, wurde die Stadtmiliz verstärkt in Anspruch genommen durch Verdoppelung der Wachen und Abwehr feindlicher Horden. 1634 erfolgte der Einfall der Schweden, wobei die Stadt geplündert und angezündet wurde. Der zeitgenössische Chronist Pater Feinlein merkt hinzu, „das nit ein einzig Hüsli übrig blieb“. Über die Schreckenszeit der Schweden schweigt das Ratsprotokoll von 1634-1637, da keine Sitzungen stattfanden und auch keine Aufzeichnungen vorhanden sind. 


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    Seite zuletzt geändert am: 31.03.2013, 17:35 von Reinhard Worschech