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Bürgergarde Gengenbach e.V.; D-77723 Gengenbach
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  • Von der ersten Erwähnung 1246 bis zur Badischen Revolution 1848

    Die Geschichte der Bürgergarde Gengenbach ist naturgemäß aufs engste mit dem Schicksal der ehemals freien Reichstadt Gengenbach verbunden. 

    Als Im Jahre 1246 der Straßburger Bischof Heinrich von Stahleck die Stadt mit einer Mauer umgab war auch ein Wach- und Ordnungsdienst zum Schutz der Bürger aufgestellt.

    Dieser Wache die im Laufe der Jahrhunderte die Namen Bürgerwache, Bürgerwehr, Bürgermiliz, Landmilitz, Schützencorps, Stadtmilitär, Husaren-Corps, Jägercorps, Bürgerliche Soldaten, Bürgermilitär und als letzte vor der Auflösung Bürgergarde erhielt, waren alle Männer von 18 bis 65 Jahren verpflichtet. Der jeweilige Kommandant war der Stettmeister. (mittelalterliche Bezeichnung für „Bürgermeister“)

    Eine der frühsten Aufzeichnungen, eine Eintragung im amtlichen Ratsprotokoll vom Jahre 1460 besagt:

    Die Stadtsoldaten waren auch bei kriegerischen Auseinandersetzungen im Einsatz, so zum ersten mal im Jahre 1395, als durch Zollstreitigkeiten die Straßburger vor den Toren aufzogen aber erfolgreich abgewehrt wurden.

    1. Ein Jeglicher, der seine Wohnung und Besitz als ein Bürger zu Gengenbach haben will, soll schwören, unserer Stadt und Gemeinwesen getreu und hold zu sein, ihren Schaden zu wenden, Nutz und Frommen zu werben und Schultheiß, Meister und Rat daselbst gehorsam sein und ihr Gebot halten.
    2. Und wenn man Sturm läut, so soll der Bürger am Tage vor die Ratstub kommen mit seinem Gewehr und Gewappnet und Schultheiß, Meister und Rats Gebot und Befehl getreulich gehorsam sein. Wer aber außerhalb der Stadt sesshaft ist, soll nachts an die Stadttore kommen und den Befehl von Schultheiß, Meister und Rat gehorsam sein.

    Am 9. Mai 1525 kam ein wilder Haufen vor die Tore der Stadt, der im Bauernkrieg plündernd durch die Lande zog. Auch hier konnte sich das Bürgermilitär erfolgreich verteidigen. In den friedlichen Zeiten gehörten folgende Dienste zu den Aufgaben des „Stadt-Militärs“. Innerhalb der „Muren“ Wach und Ordnungsdienst, Feuerwache, Überwachen der Märkte, Schutz der Sonntagsruhe und ähnliche polizeiliche Aufgaben Außerhalb der Stadtmauern war der Streifendienst zu verrichten, bei dem „Diebsgesindel, Marodeure und Vagabunden“ dingfest zu machen waren.

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    Seite zuletzt geändert am: 31.03.2013, 17:28 von Reinhard Worschech